postkarte aus holz mit Magnet
woodcardz - Die magnetische Holzpostkarte die ankommt.
Bordingenieur Friederich Eugenius

– Frankieren und weltweit versenden
– Postkarte aus Holz
– Format 140×100 mm
– NEUHEIT – magnetisch, haftet an Kühlschränken oder Magnetpinnwänden
– Made in Deutschland
– 100% Handarbeit
– Jede Holzpostkarte ein Unikat

*Alle Preise verstehen sich inklusive der 19% Mehrwertsteuer, zuzüglich der Versandkosten.
Artikelnummer: wcz-xxxx
EAN: xxxxxx

Technik liegt ihm im Blut: schon Eugenius‘ Ahnen hatten am Bau des ersten dampfbetriebenen Torpedos „Torp 10“ südlich von Schleswig gearbeitet und auf der Hochebene Sao Paolo Dampfmaschinen zur Rodung des Regenwaldes patentiert.

Von seinem Vater, seines Zeichens Ingenieur der Dampflokfahrt, und seiner streng methodistischen Mutter wird Friederich schon im zarten Alter von 4 Jahren mit der Euklidischen Geometrie, Hegels Fluktuationsakzeleration und Aristoteles‘ Axiom der relativen Seinsproblematik bekannt gemacht. Vielleicht führt gerade das dazu, daß Friederich mit 7 Jahren Pubertas praecox attestiert wird: seine exorbitante Behaarung läßt Beobachter staunen. Mancher fragt sich, ob das Kind sich mit diesen ersten Insignien der Männlichkeit frühzeitig und bewusst von zu Hause emanzipieren wolle.

Eugenius‘ Kindheit und Jugend verlaufen zwar behütet, jedoch nicht ohne Turbulenzen: hatte ihn schon der Pfarrer, ein Absintheur aus dem benachbarten Hurien, bei der Taufe ins Becken fallen lassen, so entwickelt er eine laut dem Wiener Brieffreund der Eltern „Onkel Sigmund“ eher besorgniserregende Eigenheit: Friederich baut immer kleinere Dampfmaschinen. Schließlich präsentiert er zu seinem 17. Geburtstag seiner peinlich berührten Großfamilie „Die kleinste Dampfmaschine der Welt“.

Diese sei in der Tat so klein gewesen, dass sie weder mit bloßem Auge, noch mit Lupe zu erkennen ist. Doch da der junge Mann eigentümlich genaue, minutiöse Angaben über Aufbau und Funktionsweise der Miniatur-Dampfmaschine machen kann und dies auch über den gesamten restlichen Abend tut, kommt die besorgte Sippe überein, dem Jungen seine Flausen zu lassen. Junge Mädchen lassen sich mit der Vorführung dieser Miniatur-Apparaturen schließlich nicht gewinnen. Jedenfalls meint keiner der Hausbewohner sich zu erinnern, wie Eugenius bei einer Dame mit den Worten „Ich zeige Ihnen jetzt den kleinsten Dampfhammer der Welt, Teuerste!“ mehr als einen komödiantischen Erfolg gehabt hätte.

Später nimmt er an der Universität Tübingen ein Studium der Aeronautik und Philosophie auf. In einer nur ihn schlagenden Verbindung engagiert er sich zunächst für die Gleichstellung von Mann und Frau, was ihm viel Kopfschütteln und noch mehr Nacktputzdienst in den gemeinsamen Waschräumen einbringt. Nach Erlangung seines Diploms „summa cum miseratio“ klafft ein Loch in Eugenius‘ Vita, doch wird er in einem Bericht zum vierten Wermuthkrieg kurz erwähnt.

Als nach vielen sicher vermeidbaren Rückschlägen sein unruhiger, wermutgeschwängerter Geist ihn eines schicksalsträchtigen Abends kurz vor Dänemarks Grenze in eine dunkle Kneipe führt, ist es wohl unabwendbar, dass er von drei seltsamen Männern an einem Tisch mit einer Absinthflasche in ihrer Mitte angezogen wurde wie die Motte vom Licht.

Mehr über La Frontera

Homepage: https://www.la-frontera-victoriana.de/
YouTube: https://www.youtube.com/Lafronteravictoriana
Spotify: https://play.spotify.com/artist/0isFEk3JHv5tswmDKLcZtZ
Facebook: https://www.facebook.com/Lafrontera.Band
Instagram: https://www.instagram.com/la_frontera_victoriana/

6.00 * In den Warenkorb
Postkarte aus Holz mit Magnet
woodcardz - Die magnetische Holzpostkarte die ankommt.
Kapitän Mittka auf der Nebelweide

– Frankieren und weltweit versenden
– Postkarte aus Holz
– Format 140×100 mm
– NEUHEIT – magnetisch, haftet an Kühlschränken oder Magnetpinnwänden
– Made in Deutschland
– 100% Handarbeit
– Jede Holzpostkarte ein Unikat

*Alle Preise verstehen sich inklusive der 19% Mehrwertsteuer, zuzüglich der Versandkosten.
Artikelnummer: wcz-xxxx
EAN: xxxxxx

Anders als sein Name erwarten ließe, ist Kapitän Mittka auf der Nebelweide kein Adliger, sondern entstammt einem alten Bauerngeschlecht aus der Nähe der Stadt Würzburg.

Über seine Eltern und Familie ist wenig bekannt, außer, dass ein Bruder den Familienhof samt Gesinde und Getier bei einem Kartenspiel in einer schmutzigen Spelunke verjubelte, als Nebelweide gerade auf der Militärakademie
Bremen zum Avionauten ausgebildet wurde. Seitdem durchsucht er in jeder Spelunke die Absinthflaschen nach Gerechtigkeit.

Seine militärische Laufbahn beendet er kurz nach dem vierten Wermuthkrieg im Rang eines Luftkommandanten und wird mehrfach für Tapferkeit im Sichtkontakt mit der Frau des Admirals Wilhelm von Jammerthal ausgezeichnet. General der Lüfte Willibald von Trapen degradiert Mittka auf der Nebelweide dennoch postofficium wegen – wie nach Kriegsende aufgedeckt wird – der unangemeldeten Versteigerung seines Dienst-Ätherphons zum Kapitän, was erhebliche finanzielle Einbußen zur Folge hat.

Mit dem Kommando über das Forschungsluftschiff La Frontera Victoriana wird ihm dennoch auf Empfehlung des Admirals von Jammerthal seitens der königlichen Gesellschaft der Wissenschaften ein mehrjähriger Auftrag erteilt. Die Finanzierung der Reise allerdings belässt sie bei Nebelweide. Unzählige Nächte in düsteren Spelunken folgen bei der Suche nach einem Geldgeber und bezahlbarer, am besten kostenfreier Mannschaft.

Am Ende seiner Kräfte und Mittel angekommen, erwacht Nebelweide eines Abends vor einer obskuren Kneipe knapp südlich der dänischen Grenze. Er beschließt, mit seinem letzten Geld eine Flasche Absinth zu kaufen, um den einsetzenden Kopfschmerz auf den folgenden Abend zu verschieben. Der Abend verläuft allerdings anders als geplant: nicht nur der Kopfschmerz, auch die Sorgen um seine berufliche Zukunft werden verschoben. Fortan zieht Nebelweide mit seiner an diesem Abend gefundenen Besatzung umher, um den Forschungsauftrag zu erfüllen: „Suche und Katalogisierung intelligenten Lebens auf der Erde“.

Mehr über La Frontera

Homepage: https://www.la-frontera-victoriana.de/
YouTube: https://www.youtube.com/Lafronteravictoriana
Spotify: https://play.spotify.com/artist/0isFEk3JHv5tswmDKLcZtZ
Facebook: https://www.facebook.com/Lafrontera.Band
Instagram: https://www.instagram.com/la_frontera_victoriana/

6.00 * In den Warenkorb
Postkarte aus Holz
woodcardz - Die magnetische Holzpostkarte die ankommt.
Pilot Ronald von Nankofen

– Frankieren und weltweit versenden
– Postkarte aus Holz
– Format 140×100 mm
– NEUHEIT – magnetisch, haftet an Kühlschränken oder Magnetpinnwänden
– Made in Deutschland
– 100% Handarbeit
– Jede Holzpostkarte ein Unikat

*Alle Preise verstehen sich inklusive der 19% Mehrwertsteuer, zuzüglich der Versandkosten.
Artikelnummer: wcz-xxxx
EAN: xxxxxx

Ronald von Nankofen ist der letzte Sproß eines verarmten Adelsgeschlechts, dem außer seinem Namen und einem bis auf die Grundmauern niedergebrannten Landsitz in Grenznähe nichts Greifbares geblieben ist. Um dem Hungertod und ehrlicher Arbeit zu entgehen, tritt er mit gefälschten Dokumenten bereits im jugendlichen Alter in eine Ballon-Detachement-Abteilung ein und wird alsbald zum Leutnant befördert. Die damit einhergende Versetzung in das Luftschifferbataillon „Südturkmenistan“ sowie seine erfolgreiche Ausbildung zum Ballonfahrer soll allerdings das Ende der militärischen Karriere bedeuten. Beim Streit über ein wertvolles Käsemesser kommt es zwischen Ronald und einigen Vorgesetzten zu einem Handgemenge, das zur unehrenhaften Entlassung von Nankofens führt. Über den Verbleib des Käsemessers schweigen sich alle Beteiligten bis zum heutigen Tage aus, genau wie auch darüber, welchen Zusammenhang die vermutete Bekanntschaft zwischen der Generalstochter Theodosia Letitia Altt und Ronald mit den Geschehnissen habe.

Historisch ist aus den zwei Jahren nach seiner Entlassung wenig bekannt – lediglich ein Beitrag in einer Ausgabe der Nasselstedtfelder Illustrierten Zeitung berichtet über den heldenhaften Versuch von Nankofens, inmitten eines Herbststurmes ein Fischernetz unter Einsatz eines selbstgebauten Ballons über eine Entfernung von nahezu einhundert Metern voll gefüllt mit Meeresfrüchten unterschiedlichster Couleur zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzubefördern. Alle fünf Jahre feiert die Stadt seither den Fischflug-Tag, bei dem Kinder spielerisch mit Luftballons das Geschehnis nachstellen und von Nankofens brennende Rede während des Flugs – „Meine Herren, das wird eng! Hinfort, hinweg! Ich kann es nicht mehr halten!“ – durch die Gassen rufen.

Seinem ungebrochenen Enthusiasmus für die Luftschifffahrt folgend, heuert Ronald beim berüchtigten persischen Luftpiraten Amon Kotharasch an. Die initiale Begeisterung für die Freibeuterei wird jedoch schnell durch seinen ausschließlichen Einsatz als Kombüsengehilfe abgelöst und führt wenige Wochen später zu einer ausgesprochen erfolglosen Meuterei, deren einziger Teilnehmer – von Nankofen – im Süden Nordafrikas ausgesetzt wird.

Hier stößt er auf einen belgischen Expeditionstrupp, bei dem er die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit kennen und schätzen lernt. Er integriert sich vorbildlich in das Team und bringt seine Erfahrungen als Bordkanonier bei der Entwicklung des Sondenwerfers „Proctor 1900“ für explorative Zwecke ein.

Zurück in Europa konstatiert von Nankofen, dass er sich weiterhin der Erkundung fremder Regionen widmen will. Wie der Zufall es will, trifft er in einer zwielichtigen Spelunke kurz südlich Dänemarks auf Mittka auf der Nebelweide, den Kapitän des Luftschiffs La Frontera Victoriana. Nach einigen Stunden angeregter Unterhaltung kommen beide darin überein, daß der Wirt einen viel zu hohen Preis für seinen Absinth-Verschnitt fordert, und beschließen, zukünftig die Welt mit vereinten Kräften zu erforschen.

Mehr über La Frontera

Homepage: https://www.la-frontera-victoriana.de/
YouTube: https://www.youtube.com/Lafronteravictoriana
Spotify: https://play.spotify.com/artist/0isFEk3JHv5tswmDKLcZtZ
Facebook: https://www.facebook.com/Lafrontera.Band
Instagram: https://www.instagram.com/la_frontera_victoriana/

6.00 * In den Warenkorb
Postkarte aus Holz
woodcardz - Die magnetische Holzpostkarte die ankommt.
Prospektor Dr. h.c. mult. Isidior von Gruvenstein

– Frankieren und weltweit versenden
– Postkarte aus Holz
– Format 140×100 mm
– NEUHEIT – magnetisch, haftet an Kühlschränken oder Magnetpinnwänden
– Made in Deutschland
– 100% Handarbeit
– Jede Holzpostkarte ein Unikat

*Alle Preise verstehen sich inklusive der 19% Mehrwertsteuer, zuzüglich der Versandkosten.
Artikelnummer: wcz-xxxx
EAN: xxxxxx

Isidior genießt seine Kindheit im Schloß Gruvenstein zu Funkingen. Als einziger und damit auch jüngster Sohn der angeheirateten Kurfürstin von Lustringen und eines wahrscheinlich männlichen Mitglieds der erzherzoglichen Familie ihres Mannes erfährt Isidior eine erfüllte Kindheit und Jugend mit allen Unannehmlichkeiten, die allumfassender Überfluss mit sich bringt.

Blitzartig überzeugt von einer eingereichten Sammelklage der Eltern höfischer sowie bürgerlicher Damen, begibt er sich als Jugendlicher zu ausgedehnten Forschungszwecken in die weite Welt. Intensive Studien angewandter Önologie, interkultureller Variationen weiblichen Lustempfindens, psychoaktiver Heilkräuter sowie physikalischer Wechselwirkungen nächtlicher Schallwellen mit dem Ökosystem angrenzender Planeten führen zum Verweis von unzähligen Universitäten und Nonnenklöstern. Vereinzelt werden Isidior in Anbetracht seiner Leistungen auf praktisch-sozialem Gebiet mit dem Abschied Ehrendoktorwürden zuteil. Dies geschieht allerdings ausschließlich im direkten Einflussgebiet des Hauses derer von Gruvenstein.

Resultate seines letzten Studienganges führen den jungen von Gruvenstein direkt am Galgen vorbei zur Légion étrangère nach Marseille. Wegen versehentlichen Sprengens des Hauptversorgungszuges wird er dort standrechtlich zum Kartoffelschälen auf Lebenszeit abgestellt. Monetäre Einwände verleihen ihm dabei zumindest einen Offiziersrang. Nach einer längeren einseitigen Diskussion mit einem Vorgesetzten über das kulinarische Zubereiten siebenflammiger Granatäpfel bleibt von Gruvenstein nur die Flucht in den Frachtraum eines Luftschiffs, das Absinth nach Südschleswig bringen soll.

Die folgenden zwei Jahre liegen gemäß Gruvensteins Autobiographie in völligem Dunkel. Überliefert ist nur, daß er gegen Ende dieser „dunklen Zeit“ in einer entomologisch äußerst interessanten Wirtschaft nur wenig südlich der dänischen Grenze erscheint. Dort verkauft er die einzige gefüllte Flasche Absinth, die nach der Landung des Luftschiffs aufzufinden war, dem Wirt. Später an ebendiesem Abend habe er wohl auch in Gegenwart eines gewissen Kapitäns Mittka auf der Nebelweide von seinem verhassten Wohlstand gelallt und ein Dokument unterschrieben, das ihn zur Abhilfe seines Kummers sofortig zum Prospektor der Expeditionen eines Luftschiffs namens La Frontera Victoriana macht.

Mehr über La Frontera

Homepage: https://www.la-frontera-victoriana.de/
YouTube: https://www.youtube.com/Lafronteravictoriana
Spotify: https://play.spotify.com/artist/0isFEk3JHv5tswmDKLcZtZ
Facebook: https://www.facebook.com/Lafrontera.Band
Instagram: https://www.instagram.com/la_frontera_victoriana/

6.00 * In den Warenkorb